31.01.2009

Saigon (Vietnam) / Mui Ne

Endlich sind wir wieder einmal mit einem Luxusbus unterwegs gewesen, auf normalen Strassen ... und bumm genau damit passiert ein Unfall. Bis auf ein Blechschaden und das dem anderen die Todesangst ins Gesicht geschrieben war, ist Gott sei Dank nichts passiert. Faszinierend war nur wie schnell eine Menschenansammlung zustande kommt.
Der Grenzuebergang nach Vietnam war ziemlich anstregend mit relativ langer Wartezeit, es wurden wieder einmal die Paesse abgesammelt (diesmal aber vom Busunternehmen und nicht von Wildfremden) und dann musste man einmal seinen Namen verstehen wo man aufgerufen wurde...nicht so einfach.
Saigon ist eine recht interessante Stadt (obwohl wir vorlaeufig nur einen Tag dort waren) ... auf jeden Fall Shopping, Shopping, Shopping ohne Ende - nicht nur Daniela haette das Shoppingfieber gepackt sonder auch mich - aber das shoppen heben wir uns fuer spaeter auf.
Als kleines Beispiel hier kosten Spitzen Softshell Jacken zwischen EUR 20 - EUR 35 und dabei verdienen die auch noch was. Saigon werden wir uns sicherlich noch einmal zum Schluss anschauen.
Heute ging es dann gleich wieder mit dem Bus weiter nach Mui Ne und sind auch gut angekommen, aber hier spueren wir Chinese New Year zu 100%, so gut wie alles an Unterkuenften ist ausgebucht, das was noch frei ist kostet ein Schweinegeld (naemlich auch fuer unsere Verhaeltnisse sehr viel Geld), haben Gott sei Dank noch ein Zimmer ergattert (USD 5,00 eine Matratze in einem Glaskubus).
Surfstationen sind wir heute auch schon alle abgeklappert und werden dann ab Montag (da ab dann die Zimmer angeblich wieder preiswerter sind) surfen.







Die Unfallursache mit Menschenansammlung









Kaum zu glauben der Strom funktioniert tatsaechlich
Chinese New Year Feierlichkeiten





Endlich wieder Strand, wie man sieht ist bei uns bereits die Sonne untergegangen.

29.01.2009

Dschungel Trekking

Ban Lung / Phnom Penh

5 Blasen, ueber 50 km, um ein paar Gramm aermer und ein paar Wunden reicher, nach 3 Tagen und 2 Naechten sind wir wieder retour vom Trekking.

Es war auf jeden Fall super nett mit Maja und Ali, die konnten uns sehr viel sagen zu den Tieren im Dschungel (teilweise mehr als der Ranger und der Guide).

Das Trekking war wahnsinnig anstrengend, wir wissen schon warum wir bei uns im Hochsommer nicht wandern gehen, aber die Muehe hat sich allemal gelohnt.

Der Dschungel war ein unbeschreiblicher Anblick, wir haben unter anderem einen Adler bei der Jagd gesehen und auch ein wunderschoenen Paradiesvogel und noch viele andere Tiere.

Die Naechte waren ein Abenteuer fuer sich, wir haben im Freien geschlafen in Haengematten mit einem Moskitonetz, da waren die immens vielen Sterne und alle moeglichen Geraeusche inbegriffen.

Heute sind wir dann gleich in der Frueh nach Phnom Penh aufgebrochen, unser letzter Tag in Kambodscha, ein Land das sehr faszinierend ist und auch sehr wiederspruechlich ist, eine wunderschoene Natur auf der einen Seite, dann wiederum Haufen von Muellberge, am Land geht es den Einheimischen relativ gut, sie scheinen auf jeden Fall mit ihrem Leben zufrieden zu sein und in der Stadt sind die Leute ziemlich arm - es ist am Abend schon sehr schlimm wenn man bummeln geht und dabei ueber schlafende Kinder (nicht nur eines) am Gehweg drueber steigen muss.

Bye Bye Cambodia

Ban Lung / Phnom Penh






Die haben leider noch gelebt, einer der
Gruende warum Daniela hier kein Schweinefleich isst.








Laos People in einem Dorf beim Eingang vom National Park






























Unser Trekking Ranger und sein Herlfer, mit Reiswein














Kochstelle















Nachtlager fuer 4 Pax.














Kampf mit dem Dschungel
















Abkuehlung im Urwald















Mittagessen beim Wasserfall















Natur Pur


























Wer kann hier finden was wir fotografiert haben?


Der Erste bekommt eine 1/2 Bier!















Auch Nachtfalter sind durstig











Die Mama aus dem 3 Haeuschen Dorf


















Dani im Kampf mit dem Urwald (zur Verteidigung da war es erst kurz nach 7:00)














Ali und Maja aus Slowenien














Nach 3 Tage Trekking















Empfang in Phnom Penh




25.01.2009

Kratie / Banlung

Vorgestern in Kratie sind wir durch Zufall dazu gekommen auf eine Insel im Mekong zufahren, hier fuehlte man sich in die Vergangenheit zurueck versetzt.

Kein Strom, kein Internet, kein fliessend Wasser....und die Insel war einfach wunderschoen, hier hat alles sehr sehr friedlich gewirkt.

Gestern am Nachmittag sind wir dann nach Ban Lung aufgebrochen, auf jeden Fall werden die Busfahrten immer spannender und es scheint immer mehr wir haben ein Ticket fuer eine Achterbahn geloest.

Heute sind wir dazu gekommen das wir einen Elefantenritt gemacht haben, das war ja witzig, hoch oben und mitten durch das Dickicht. Aber auf einem Elefanten ist es sehr gemuetlich und sie haben definitiv ihren eigenen Kopf. Angekommen sind wir bei einem Wasserfall und Florian hat es sich natuerlich nicht nehmen lassen auf Tauch Station zu gehen.

Ab morgen werden wir uns dann drei Tage nicht melden, da wir auf Trekking Tour (Extrem Trekking) quer durch den Kamodschianischen Regenwald sind, mit zwei Slowenischen Biologen, wird sicher sehr interessant.







Mekong Insel









Mekong Insel






Das passiert bei einer spannenden Busfahrt.






"Wildwest" Stadt Banlung

Vulkan See
Betrunkene Kambodschianische Kinder

23.01.2009

Kratie

Nach einer wieder etwas laengeren Busfahrt sind wir am Abend (22.01.08) in Kratie angekommen.

Eine kleine Stadt mit Tourismus der noch in den Kinderschuhen steckt. Natuerlich mussten wir heute zum Dolphin Watching, wo wir auch etliche Delfine zu Gesicht bekamen.

Haben den Ausflug mit zwei Schwaben unternommen, die schon seit September in Asien unterwegs sind.

Ausser dem Markt gibt es hier nicht sehr viel zu machen, werden morgen Mittag in die Provinz Rattanakiri - Ort Banlung aufbrechen. Vielleicht ergibt sich dort die Moeglichkeit fuer eine ausgiebige Trekking Tour (vielleicht sogar mit Elefanten?)

Siem Reap /Kratie








Bootsfahrt nach ueber den Tonle Sap nach Siem Reap, kaum zu glauben das wir da durch passten










Bayon in Angkor






Wilderer von Waldviertler on the Road - hier in Angkor














Wuergefeige - wenn man das sieht kann man ohne weiteres glauben das die Tempelanlage ueber Jahrhunderte vergessen war.









Tempeltaenzerin























Bei der Fuetterung wurden die Krokodile richtig aktiv



Strassenlokal bei der Fahrt nach Kratie:
"Was wuenschen Sie zum essen?"
"Einmal Schildkroete, ist praktisch mit Teller als Souvenier!"
Andere Laender ...

Eislieferung ...zurueck in die Vergangenheit
Irrawaddy-Delfin vom aussterben bedroht und nur noch im Mekong bei Kratie
Mekong
Markt in Kratie

21.01.2009

Siem Reap

An unserem Ankunftstag in Siem Reap haben wir uns noch recht lustig gemacht ueber die Leute die alle recht abgekaempft Richtung Hotel gingen...gestern ging es uns genau so.

In der Frueh sind wir mit dem Rad Richtung Angkor Wat aufgebrochen und haben die ganzen Tempeln besichtigt. War sehr beeindruckend und auch sehr heiss, 32 Grad im Schatten. Und unendlich viele Touristen.

Heute am Vormittag sind wir zu einer Krokodilfarm gegangen, was fuer Tiere und gleich soviele...und eine Raubtier Fuetterung haben wir auch gemacht mit Fisch.

Morgen in der Frueh geht es dann auch schon wieder weiter nach Kratie, in den Nordosten, wo wir dann auch hoffentlich etwas klarere Luft haben.

19.01.2009

Battambang Tuk Tuk - Strasse?

Sianoukville/Battambang/Siem Reap

Da hier die meisten Internetzugaenge mehr als langsam sind, kommen wir leider erst jetzt wieder dazu wieder einmal was zu schreiben.

In den letzten drei Tagen waren wir ordentlich unterwegs, zum Abschluss waren wir in Shianoukville noch Segeln, zum surfen hat es leider nicht wirklich gereicht, war ein schoener Segelwind mit drei Windstaerken und ich (Dani) habe auch meine erste Segelstunde von Florian bekommen.

Am Samstag sind wir dann um 07:15 nach Battambang (Nordwesten Kambodschas) aufgebrochen, nach einer 12 Stunden Fahrt und mit einer Stunde Verspaetung in Phnom Penh sind wir dann endlich in Battambang eingetroffen. Die Fahrt selbst war mehr als holprig und wir waren zwar ca. 40 Leute im Bus, davon aber nur vier Europaer.

Am naechsten Tag wurden wir dann um 05:00 Uhr Frueh von einem Gesang und Xylophon entlang der ganzen Strasse aufgeweckt, spaeter erfuhren wir das fuer die Moenche ein Feiertag war.
War aber eh nicht schlecht das wir so frueh munter wurden, da wir mit den anderen zweien (Ewa und Martin) einen Tagesausflug geplant hatten. Am Programm war Bamboo Train, Wat und zum Killing Cave (frueher der Sitz der Goetter).

Unser erster Stop war der Bambootrain in einem Dorf noerdlich von Battambang, nach einer kurzen Preisverhandlung ging dann die Fahrt zu einer Ziegelproduktion ca. 1/2 Stunde entfernt los. Irgendwie hat die Strecke an eine Achterbahn erinnert und das ganze natuerlich ungesichert und das Tempo war auch ziemlich rasant.

Nach einer kurzen Fuehrung in der Ziegelfabrik ging es dann retour und dann gleich zum Wat (wurde im Jahr 1027 erbaut). Beim Wat empfing uns dann gleich ein selbst ernannter Guide, der kein Englisch konnte und gleich pro Person 1.000 Riel verlangte weil sie so hungrig war.

Danach ging es dann ein ordentliches Stueck Strasse entlang (der Weg durfte sich eigentlich nicht Strasse nennen) Richtung Killing Fields. Auf der Strasse durften wir dann wieder einmal Schuettelshakes sein und wie waren richtig froh das all unsere Organe noch dort waren wo sie hingehoerten.

Die Killing Caves sind wir dann zu Fuss hinauf gegangen, der Berg hat wirklich eine sehr traurige Geschichte denn hier wurden die Kambodschianer zur Zeit der Roten Khmer hinauf getrieben zu ihren Todesgang, kamen kurzfristig ins Gefaengnis und wurden dann erschlagen und in die Hoehlen hinuntergestuerzt, damals kamen ca. 2.000 Menschen dort um und nur wenige konnten es ueberleben.

Jetzt ist es eine Gedenk- und Gebetsstaette wo wir auch einem aeusserst witzigen Moench begegneten, der nicht nur von unseren Tattoos begeistert war.

Auf den Killing Caves sahen wir auch unsere ersten frei lebenden Affen.

Am Abend waren wir dann noch am Markt, denn Florian wollte unbedingt eine Schlange essen, fanden dann auch einen Kuriositaeten Stand (hier sagen sie wahrscheinlich Delikatessen) mit Schlangen, Ratten, Kakerlaken und noch anderem Ungetier, Florian hat es dann doch bleiben lassen, aber wie es scheint hat er sich auch mit seiner "Huehner-Leber" Durchfall geholt.

Gestern erfuhren wir auch das die Lebenserwartung der Kambodschianer nicht wirklich hoch ist fuer Frauen 53 Jahre und fuer Maenner 50 Jahre, deswegen sind sie hier auch wirklich stolz auf sich wenn sie schon aelter als 55 sind.

In Battambang haben wir die Kambodschianer endlich von ihrer freundlichen Seite kennen gelernt und das Land selbst mit ganz anderen Augen gesehen.

Heute ging es dann um 07:00 Uhr in der Frueh los mit dem Boot Richtung Siem Reap, nach einer 8stuendigen Tour sind wir auch endlich hier angekommen.

Zuerst sind wir in einem Seitenarm vom Tonle Sap gefahren und haben ganze schwimmende Doerfer gesehen die hier auf dem Wasser mit Hausbooten leben, die Kinder waren alle ganz begeistert und haben lauthals und mit Kusshand auf sich aufmerksam gemacht, damit wir Ihnen auch ja zuwinken, das letzte Stueck sind wir dann direkt auf dem Tonle Sap gefahren und ganz zum Abschluss durch ein Wassergaesschen wo man niemals glauben wuerde das wir da durch gepasst haben mit unserem Boot, geschweige denn dem Gegenverkehr ausweichen konnten, aber wir sind ohne kentern heil angekommen und morgen werden wir uns dann mit den Raedern aufmachen zum Angkor Wat (dem quassi 8 Weltwunder)
Bamboo Train mit Ewa und Martin
Kurz vor uns ist ein LKW von der Strasse abgekommen
Killing Caves, hier wurden die Erschlagenen runter gestossen
Auf der Fahrt nach Siem Reap