31.03.2010

Bali

In den letzten zwei Tagen waren wir schwer mit Shopping beschaeftigt, das geht hier auch ziemlich leicht. Nachdem wir jetzt ein paar Dinge gekauft haben die das Volumen eines normalen Handgepaecks oder Gepaecksstueck ueberschreiten, haben wir dann langsam aufhoeren muessen. Aber fuer eine Luft- oder Seefracht war's dann doch noch zu wenig.

Heute waren wir dann auch endlich beachen und Bodyboard fahren, kurzfristig haben wir auch einmal gross Augen bekommen, nach dem ein Beachboy gemeint hatte er koenne fuer drei Liegen 300.000 Rupien (ca. EUR 25,00), fuer 2 Stunden verlangen. Versuchen kann er's ja.

Die Wellen hier sind wirklich nicht von schlechten Eltern, Daniel meinte dazu: "Jetzt weiss ich wie sich ein Socken in der Waschmaschine fuehlt!" - Aber seht selbst.

Nach einer Shoppingtour


Die Hasen vom Bungalowbesitzer, insgesamt waren es 10 und im Hintergrund das Bett fuer Gott, wenn
er einmal hier schlafen moechte


Regenguss in Bali, Knoechelhoch war das Wasser am Weg zum Abendessen


Ich (Daniela) im Schleudergang





29.03.2010

Unu Watu

Heute haben wir wieder auf eigene Faust, auf 2 Raedern, Bali unsicher gemacht. Diesmal sind wir unterwegs nach Unu Watu gewesen (Sued-Bali). Unser erster ungeplanter Stop war Bali Cliff, dort haben wir auch verstanden warum die Menschen im Mittelalter geglaubt haben die Erde sei eine Scheibe und am anderen Ende faellt alles hinunter.

Danach ging es weiter zum eigentlichen geplanten Ziel, dem Tempel Unu Watu und der Beach Unu Watu.
Damit wir in den Tempel hinein durften mussten Florian und ich einen Sarong anziehen, Daniel's Hose war lang genug und er hatte nicht die Ehre einen "Wickelrock" zu tragen.
Die Tempelanlage war weitlaeufig und es war sehr beeindruckend wie die Anlage auf die Klippe gebaut wurde und auch hier waren wieder Affen ueber Affen.

Bali Cliff



Ein kleiner Auszug von dem was sich in der Hoehle getummelt hat


Tempel Unu Watu


Mr. Rocki und seine Frau :-)





Beach Unu Watu, weltbekannter Surfspot




28.03.2010

Ubud - Monkey Forest

Heute sind wir mit den Mopeds quer durch Denpasar (ca. 1 Mio. Einwohner), Richtung Ubud gefahren, nach einigen Umwegen (man moechte ja auch etwas von der Umgebung sehen :-) )sind wir dann beim Monkey Forest angekommen.

Daniel hat jetzt auch seine ersten Erfahrungen im Asiatischen Linksverkehr gemacht (der Staerkere gewinnt) und hat sich gut geschlagen.

Der Monkey Forest ist etwas kleiner ausgefallen als wir gedacht haben, aber nicht desto trotz war er interessant.


Gewisse Aehnlichkeiten sind erkennbar, oder?

Eingang zum Tempel

Dieser Baum nennt sich Benjamin Ficus, steht auch oefters in manchen Wohnzimmern
Tempelmusikanten

Tempelprozession
Chill Out after Bike Tour

27.03.2010

Bali

Wir haben jetzt wieder ein Zeitchen nichts in den Blog rein geschrieben, denn wir waren ziemlich beschaeftigt mit herum reisen. So wie wir es uns bereits vor Reiseantritt gedacht hatten darf man die Distanzen in Indonesien nicht unterschaetzen.

Insgesamt waren wir drei Tage unterwegs, bis wir endlich an unserem Ziel Bali angekommen sind, war schon ziemlich heftig.

Bali ist auf jeden Fall anders als Sulawesi, auch interessant und schoen, aber anders.

Die meisten Touristen hier sind Australier - eh klar die habens ja nicht weit - und dementsprechend ist auch so ziemlich alles fuer diese Besucher ausgerichtet.

Florian bezeichnet es als das Mallorca von Indonesien und da hat er garnicht so unrecht. Aber was hier auf jeden Fall moeglich ist, ist shopping, shopping und noch einmal shopping. Das wollten wir ja auch, zumindest Daniel und ich. Obwohl Florian hat auch schon ein paar Dinge entdeckt.

Ab morgen werden wir dann die Insel mit dem Moped erkunden, denke das dass noch ziemlich spannend wird.
Ruhe Oase in der Naehe der hektischen Strandpromenade


Da schauen wir wieder gluecklich drein, drei Tage Anreise und etwas laengere Unterkunftsuche koennen einem auch im Urlaub schlauchen


Haustempel bei unserer Unterkunft, der wurde gebaut als der Familienopa gestorben ist


Florian machte die Probe auf's Exempel, ob wir uns die Fische vielleicht einmal kaufen sollen


Ob ich "den" wirklich wieder mit nach Hause nehme? Da muss ich mich ja staendig fuerchten :-)


Diese Tempelfiguren sind allgegenwaertig


Der beruehmte Beach in Bali und mit auch der Grund warum soviele Australier hier sind


Mein Versuch ein Strich in der Landschaft zu sein



Und so sieht Erholung nach anstregendem Sightseeing und Shopping aus

23.03.2010

Togean Island - Pulau Kadidiri / Pulau Taipih / Pulau Togean

In den letzten Tagen waren wir absolut LOST IN PARADISE, dementsprechend haben wir dieses Fleckchen Erde heute mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen.

Unsere Unterkunft war auf Kadidiri bei Lestari Bungalow. Einer sehr netten Familie auf einem traumhaften Strand. Bezahlt haben wir 100.000 Rupien (ca. EUR 8,50) inkl. Vollpension - immer selbsterlegtem frisch Fisch - traumhaft zubereitet - sagen die Maenner! Schnorcheltripps zu etlichen umliegenden Riffs und taeglichen Fischen mit "Papa Aka" mit Silk oder Harpune.

Unsere Quote: Daniela - 5 Fische mit Silk, die Harpune nicht probiert, Florian - 2 Fische mit Harpune, 4 Fische mit Silk, Daniel - 4 Fische mit Silk, mit der Harpune kein Glueck.

Lecker wars - sagen die Maenner :-}

Wir hatten viele Besucher, 2 Schlangen, Spinnen, Varane, Tausendfuessler und die meisten kamen mit dem Flieger von oben.

Die Schnorchelausfluege waren absolut atemberaubend, wir versuchen es trotzdem in Worte zu fassen. Die Riffs riesengross und farbenpraechtig, glasklares Wasser. Soviele lebende Korallen sieht man selten auf einem Fleck. In der Unterwasserwelt haben wir einige spannende und auch wunderschoene Fische gesehen, Feuerfisch, Rochen, Krokodilfische, Kugelfische, Seeschlangen, Anemonenfische {Nemo}und und und ... heute haben wir im uebrigen auch Delphine gesehen und fliegende Fische die bis zu ca. 30 Meter geflogen sind.

Heute sind wir in Ampana ( Zentralsulawesi) angekommen. Morgen geht es dann weiter nach Palu und danach nach Bali. Tana Toraja mussten wir Aufgrund von Zeitmangel canceln (bis zu 20 Stunden Busfahrt).

Die Faehre bei Einbruch der Daemmerung und unser Nachtlager auf Deck - 13 Stunden waren wir unterwegs


Ankunft in Wakai


Zufahrt zu Kadidiri - unsere Bungalows sind bereits zu sehen


Auf dem Weg zum Nachbar-Beach



Haus Strand


Unsere beiden Bungalows


Blick vom Bungalow aus


Haus Riff



Unsere Luxusnasszellen - Links Klo (da kam auch einmal eine Schlange auf Besuch), Rechts Dusche


Haus Strand - sogar von hier aus kann man das Riff sehen




20 Minuten Bootsfahrt - Nachbarinsel Pulau Taipih, mit Taipih Wall (Barriere Riff) um die Insel schorchelten wir in ca. 2 Stunden = der Hammer!

Hippie Frank war auch dabei - ganz ein Netter :-)


Florian der Jaeger mit seiner ersten kleinen Beute


Die erste Beute


Die Beute von Udin (Sohn des Hauses), man sieht schon das er geuebt ist


Ganz hinten, das ist Udin


Ein Auszug von unseren Haustieren, die Schlange war etwas Kamerascheu 


Mit "Papa Aka" zum Silk Fischen - die Beute war der Jack Fish



Mit diesen Maennern muesste man nicht verhungern - Daniel mit seiner grossen Beute, er kann froh sein das sein Finger noch dran ist


Auge um Auge, Zahn um Zahn - Florian war der Sieger mit der Harpune, trotz heftiger Gegenwehr und die Harpune ist auch noch ganz - Fisch Long Tom

 

Das Dorf auf einer der Nachbarsinseln - auf der Suche nach dem Dschungelbier (Palmenweinmost, bekamen aber nur Arak Palmenweinschnaps)


Robinson Cruso laesst gruessen - Carina Beach auf Pulau Togean




Inselkollar ?



Voller Einsatz



Auf dem Weg nach Hause (Lestari)


Sonnenuntergang am offenen Meer beim Fischen


Public Boat nach Ampana (ca. 5 Stunden)


Sardinen am Boot statt in der Dose




Jetzt sind wir in der kleinen Hafenstadt Ampana


Etwas nicht so erfreuliches haben wir auch erlebt, wir wissen zwar Bescheid das man sich auf der Reise vor Malaria in Acht nehmen soll, aber es ist doch irgendwie fern. Auf Kadidiri bei Lestari ist ein Tourist angekommen dem es seit ca. 2 Wochen nicht so gut ging, mit immer wieder auftretenden Fieberschueben bis 40 Grad. Am zweiten Tag ist er dann zum Arzt nach Wakai gebracht worden, Diagnose Malaria, ist dann beim Mittagessen noch mit der Infusion bei uns gesessen und danach mit dem Speedboot zum naechsten Krankenhaus gebracht worden. So gesehen ist Malaria doch gegenwaertig, das gibt zu denken - also immer gut schuetzen. Uns geht es gut, ihr braucht euch keine Sorgen machen.